Wilhelm Julius Teufel

1862. Zum Vergleich: Der Beruf des Orthopädiemechanikers, wie wir ihn heute ausüben, existierte damals noch nicht. Auch kein Kunststoff, kein Tiefziehen, kein Carbon.

Die Familie Teufel gründete in Stuttgart eine Bandagenfabrik. Aus ihr wurde eines der ältesten Häuser unserer Branche, das bis heute in Familienbesitz ist. Wir arbeiten mit ihm vor allem wegen des Materials — und weil ein Haus, das seit über 160 Jahren Werkstätten beliefert, weiß, welche Fragen aus einer Werkstatt kommen.

Paris, Istanbul, Wall Street

Schon Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts unterhielt Teufel eigene Auslandsniederlassungen, unter anderem in Paris und Istanbul. Die New Yorker Filiale lag direkt an der Wall Street.

Das ist eine Anekdote, aber keine bedeutungslose: Sie erklärt, warum ein schwäbischer Mittelständler in einem Handwerk, das in aller Regel lokal arbeitet, internationale Standards mitgeprägt hat.

Als der Kunststoff kam

In den zwanziger Jahren kam die Prothetik dazu — Teile für Beinprothesen.

Ab den sechziger Jahren führte Teufel als einer der Ersten Kunststoffe in die Orthopädietechnik ein und machte damit das Tiefziehen möglich: eine Technik, mit der wir heute jeden Tag arbeiten. Die Namensrechte an diesen Werkstoffen liegen bis heute beim Unternehmen. Wer in unserer Werkstatt eine Orthese formt, benutzt Verfahren, die dort ihren Anfang genommen haben.

Ein Haus, das Werkstätten versteht

Das Programm gliedert sich in Prothetik, Orthetik, Material und Servicefertigung. Teufel versteht sich als Partner des Fachhandwerks.

Woraus wir es machen

Eine Orthese entsteht nicht aus einem Katalogteil, sondern aus Plattenmaterial, Halbzeugen und Gelenken, die wir selbst formen. Teufel-Material und -Komponenten stecken deshalb in Orthesen nach Maß und in Prothesen.

Weiter zum Hersteller

Informationen zum Unternehmen finden Sie bei Wilhelm Julius Teufel.
Was für Ihre Versorgung infrage kommt, klären wir am Menschen, nicht am Datenblatt. Kommen Sie vorbei.